Protests are going viral across the world and in France, as this country truly knows how to take its discontent to the streets. Young people are protesting against canceled classes and long-overdue school renovations, as the state is no longer fulfilling its duty to educate students. At the same time, many people are protesting against the crumbling infrastructure.
As a response, the likely future right-wing government plans a lower retirement age. The actual problems are not being addressed at all and are only made worse by future government spokespersons.
Creditors around the world, above all the Japanese, are now taking the first step, as this situation is prompting pension funds in Japan to hit the sell button. What the Americans managed to avert through strong interventions in the yen—namely the sell-off of US Treasuries—can no longer be prevented here.
Overnight into Monday, significant volumes were dumped and French government bonds were sold off to support their own currency while shedding major foreign country risks. The question is whether this will trigger follow-on effects and whether other countries will follow Japan's lead.
No major impact on the euro is visible yet, but it will likely follow, as France is by no means a small country in Europe. How to get a country back on its feet without disappointing all creditors is the million-dollar question—and does the future government in France even want to? Listening to other right-wing parties in Europe, the eurozone seems to be a fading model. Since this has nothing to do with economics and is pure ideology, it doesn't need further discussion, but unfortunately, it seems to be the chosen path.
Once France has to pay exorbitant interest on its debt and virtually no one wants to lend it money anymore, severe conditions will truly set in, and unfortunately, things seem to be heading right in that direction. Can a debt haircut be carried out as in Greece, liquidating numerous real assets, or how do you get this giant debt party under control? The French have proven time and again that personal real assets don't matter much to them when it comes to protesting—so things remain tense.
Die Proteste gehen viral in der Welt und in Frankreich, denn dieses Land weiß nun mal wirklich, wie man seinen Unmut auf die Straße bekommt. Jugendliche protestieren gegen Ausfallstunden und längst fällige Renovierungen im Schulbereich, da der Auftrag vom Staat nicht mehr erfüllt wird, den Schülern etwas beizubringen. Gleichzeitig protestieren viele Leute gegen die marode Infrastruktur.
Als Antwort von der wahrscheinlich zukünftigen rechten Regierung ist ein früheres Rentenalter geplant. Die Probleme werden in überhaupt keiner Weise angegangen und durch zukünftige Regierungssprecher eher noch größer.
Die Gläubiger der Welt und allen voran die Japaner gehen jetzt den ersten Schritt, denn diese Situation lässt die Pensionskassen in Japan auf den Verkaufsknopf drücken. Das, was die Amerikaner durch starke Interventionen im Yen noch abwenden konnten – also den Abverkauf von US-Staatsanleihen –, wird hier nicht mehr erreicht.
In der Nacht zu Montag wurde ordentlich abgeladen und französische Staatsanleihen abverkauft, da man die eigene Währung so stützen will und gleichzeitig große Risiken in externen Ländern abbauen möchte. Die Frage ist, ob das Folgeerscheinungen nach sich ziehen wird und andere Länder es den Japanern gleichtun.
Noch sind keine größeren Effekte auf den Euro zu sehen, aber dies wird wohl folgen, da Frankreich kein kleines Land in Europa ist. Wie kann man ein Land wieder auf die Beine bringen, ohne alle Gläubiger zu enttäuschen, ist die Frage aller Fragen – und will das die zukünftige Regierung in Frankreich überhaupt? Wenn man den anderen rechten Parteien in Europa so zuhört, ist die Eurozone ein Auslaufmodell. Da dies überhaupt nichts mit Ökonomie zu tun hat und reine Ideologie ist, muss es nicht weiter besprochen werden, aber leider ist es nun mal der Weg, der gegangen werden will.
Wenn Frankreich erstmal horrende Zinsen auf seine Schulden zahlen muss und quasi niemand mehr Geld leihen möchte, dann entstehen erst richtige Zustände in diesem Land, und leider scheint es genau darauf hinzusteuern. Kann man so wie in Griechenland einen Schuldenschnitt machen und quasi viele Sachwerte veräußern, oder wie bekommt man diese gigantische Schulden-Party in den Griff? Die Franzosen haben schon öfters bewiesen, dass ihnen Sachwerte persönlich egal sind und für den Protest so einiges unternommen wird – also es bleibt spannend.
